Busan

Meine neue Lieblingsstadt
Busan

Warum ich mich in Busan verliebt habe

Busan (부산), oder auch Pusan, ist die zweitgrößte Stadt Südkoreas und liegt im Südosten des Landes, an der Küste des japanischen Meeres.

Bereits als ich aus dem Zug ausstieg wusste ich, dass diese Stadt etwas ganz Besonderes ist. Warum? Das kann ich gar nicht so genau erklären. Fakt ist aber, dass sie mir auf den ersten Blick gefallen hat.

 

Blick über Busan

 

Aber eins nach dem anderen…

Als ich in meinem Bekanntenkreis fragte, welche Orte man in Südkorea besuchen sollte, hörte ich nur Seoul und Jeju. Als ich nach Busan fragte, wurde mir sogar davon abgeraten. Da die Stadt nichts Aussergewöhnliches zu bieten habe. Beinahe hätte ich Busan wirklich nicht besucht. Doch dann fand ich, dass es eine gute Idee wäre, von hier aus nach Jeju zu fliegen. Gesagt, getan.

Als ich aus dem Zug stieg und einen ersten Blick auf die Stadt warf, hatte ich ein gutes Gefühl. Manchmal ist der erste Eindruck doch wichtiger als man denkt. Die Sonne schien und wir landeten offenbar direkt im „richtigen Stadtviertel“.

Ob die Stadt einen ähnlichen Eindruck bei mir hinterlassen hätte, wenn es wie aus Eimern geschüttet und wir in einem heruntergekommenen Stadtviertel gelandet wären? Vermutlich nicht. Ich bin jedoch sehr froh, dass ich die Stadt in so guter Erinnerung behalten habe, dass ich auf jeden Fall noch einmal zurück möchte.

 

Busan

 

Was gibt es denn nun zu sehen?

Eine ganze Menge. Busan liegt direkt am Meer und ist von Bergen umgeben. Ob du dich nun am Strand sonnen möchtest, oder in den Bergen hiken gehen magst, ist hier gar kein Problem. Mach doch einfach beides. Wenn dir danach ist, kannst du auch eine Shoppingtour im Biff-Square im Herzen der Stadt einlegen oder die Welt in einem schicken Café vorbeiziehen lassen. Du bist eher ein Nachtmensch? Kein Problem. Auch Nachts hat die Stadt einiges zu bieten. Vom Nachtmarkt bis hin zu zahlreichen Bars und Clubs hast du hier die freie Auswahl.

Hier sind einige Vorschläge:

  • Haeundae Beach
  • Die Märkte
  • Gamcheon Culture Village
  • Beomeosa Tempel
  • Haedong Yonggungsa Temple
  • Gamcheon Culture Village

Wir haben uns im Vorfeld darüber informiert, welche Dinge man nun in Busan gesehen haben sollte. Aber da die Meinungen auch hier weit auseinander gehen, beschloss wir, uns einfach treiben und überraschen zu lassen.

 

 

Urlaubsfeeling und warum wir unsere Pläne komplett über Bord geschmissen haben

Voll motiviert und bereit, die ersten Tempel zu besichtigen, machten wir uns auf. „Mal sehen, wie schnell wir vorwärtskommen.“ war die Devise. Unser erster Halt führte uns deshalb zum Haeundae Beach (해운대해수욕장).

Der Anblick, der sich dir hier bietet, ist unglaublich. Weisser Sandstrand so weit das Auge reicht. Mit ein paar Sonnenstrahlen und schon fühlst du dich wie im Paradies. Während unseres Besuchs war hier nicht viel los, weshalb hier wirklich Urlaubsfeeling aufkam.

Auf einer Parkbank, unter ein paar Palmen kam uns auch der Gedanke, unsere Pläne einfach mal Pläne sein zu lassen und den Tag neu zu sortieren. Als erstes haben wir einfach alles gestrichen, was wir vorhatten – auch wenn es noch so schön gewesen wäre – und es einfach einmal ruhig angehen zu lassen. So fuhren wir also nicht zum Haedong Yonggungsa Temple (해동 용궁사), sondern folgten lieber unserer Nase.

 

 

Die schönste Spazierroute Koreas

Wir gingen weiter am Strand entlang und gelangten irgendwann wieder auf die Küstenstraße. Von der Küste hast du übrigens einen wunderbaren Blick auf die Gwangandaegyo Bridge (광안대교). Mit 7,4 km Länge ist sie die längste Brücke in Korea, die über das Meer führt. Im Hintergrund siehst du außerdem noch Oryukdo Island und die Hwangnyeongsan Mountains.

Diese Küstenstraße wird irgendwann zur Haeundae Dalmaji-gil Road (해운대 달맞이길). Eine wunderschöne Spazierstraße, von der aus du einen atemberaubenden Blick über das Meer und über die Stadt hast. Ein bisschen sehr steil aufwärts folgten wir ihr vorbei an allerhand kleineren Sehenswürdigkeiten. Besonders zur Kirschblütenzeit ist es hier sicherlich absolut zauberhaft.

Du hast entweder die Möglichkeit unten am Wasser entlang zu gehen, oder oben an der Straße entlang. Wir entschieden uns für die Variante an der Straße, da auf dieser Strecke mehr Sehenswürdigkeiten lagen. Eigentlich ist die Dalmaji-gil eine Rundroute, aber wir hatten keine Lust, den ganzen Weg am Ende (wenn auch auf einer anderen Route) wieder zurückzulaufen.

Beide Varianten sind aber absolut sehenswert und bieten beide ihre Vorteile.

Auch wenn uns aufgrund der Steigung fast die Puste ausgeht, wirst du hier viele Radfahrer und andere Spaziergänger – zum Teil auch Jogger – antreffen, die offenbar weniger Probleme damit haben als wir. 🙂

Ich kann dir die Route auf jeden Fall empfehlen, da du hier einen atemberaubenden Blick auf das Meer hast und dabei noch an einigen Sightseeingspots vorbeikommst.

 

 

Gutes Essen und empfohlene Unterkünfte

…gibt es natürlich auch in Busan. Die Stadt ist bekannt für ihre Dwaeji-Gukbap (돼지국밥), die Schweinefleischsuppe mit Reis. Während du sie in Seoul kaum auf den Speisekarten finden wirst, begegnet sie dir hier umso häufiger.

Wenn du noch eine günstige Schlafgelegenheit suchst, kann ich dir das Checkandout Hostel in Busan auf jeden Fall ans Herz legen. Die Zimmer sind sauber und günstig. Das Hostel liegt in unmittelbarer Nähe zur Busan Station und damit sehr zentral. Alle coolen Sightseeingspots sind damit optimal und schnell zu erreichen.

Busan ist wirklich eine tolle Stadt, die du auf deiner Südkoreareise auf jeden Fall mit einplanen solltest.

 

 

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Koreas Hanok Villages

 

Hi, ich bin Kathi und bin reisesüchtig. Fremde Kulturen faszinieren mich genauso sehr wie die Sprachen, Bräuche und Sitten anderer Länder. Auf Kulturtänzer zeige ich dir, welche Orte du besucht, welche Speisen du probiert und welche Feste du gefeiert haben musst.

2 Comments

  1. Magdalena
    9. November 2017

    Hallo Kathi!
    Wieder ein toller Beitrag, der Lust auf mehr macht. Du bereist wirklich tolle Ort und machst mir die Lust auf Asien immer größer.

    Liebe Grüße
    Magdalena

    Antworten
    1. Kathi
      10. November 2017

      Liebe Magdalena,
      wie lieb von dir, vielen Dank. 🙂

      Viele liebe Grüße
      Kathi

      Antworten

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