Nervenkitzel in Vancouver: Capilano Suspension Bridge

Capilano Suspension Bridge
Capilano Suspension Bridge

Vancouvers atemberaubende Seilbrücke

Eine der ersten Sachen die man im Internet findet, wenn man nach den Sehenswürdigkeiten in und um Vancouver sucht, ist die Capilano Suspension Bridge. Die freischwingende Seilbrücke liegt im Norden Vancouvers. Sie überspannt den Capilano River und ist ca. 136 Meter lang. Sie ist Teil eines 11 Hektar großen Parkgeländes und zieht jährlich mehrere hunderttausend Touristen an.

Die Bilder, die wir vorab von ihr sahen, haben uns sehr gut gefallen: imposant, beeindruckend … kurz um: da mussten wir hin.

Als wir dies beim Frühstück unserem Host gegenüber erwähnten, empfahl dieser uns das Ganze zu lassen. „Fahrt lieber zum Lynn Canyon, das ist viel schöner, kostenlos und bei weitem weniger überrannt.“ Mit der genauen Beschreibung und dem Versprechen dorthin zu fahren, machten wir uns auf den Weg … zur Capilano Suspension Bridge natürlich. (Typisch Deutscher Tourist)

Später packte uns allerdings das schlechte Gewissen und wir fuhren doch noch zum Lynn Canyon(dämliches Schuldbewusstsein)

 

Lynn Canyon

 

Der Weg ist das Ziel

Der Weg zur Brücke führt über die Lions Gate Bridge und ist recht einfach und bequem zu erreichen: am Canada Place und vereinzelten Hotels hält ein Bus, der kostenlos zwischen dem Eingang der Suspension Bridge und Vancouver Downtown pendelt.

Auf der ca. 25 minütigen Fahrt, erzählte uns unser Busfahrer allerhand über die Stadt, empfahl und Restaurants und gab so manche Anekdote zum Besten. Der Platz neben dem Fahrer lohnte sich also, wie immer. Einziges Manko: Zurück kommt man nur mit der Eintrittskarte des Parks. Diese also unbedingt aufbewahren!

Die Kosten sind leider nicht ganz unerheblich. Pro Erwachsenem zahlt man 39,95 Kanadische Dollar – umgerechnet knapp 29 Euro.

 

Imposantes Gehänge

Als wir die Capilano Suspension Bridge das erste Mal sahen, waren wir begeistert. Ihr Anblick ist recht imposant und der Weg auf die andere Seite ist nichts für schwache Nerven. Ein Wildbach rauscht ca. 70 Meter unter den Passanten entlang.

Auf der anderen Seite angekommen, erwartet einen eine Terrasse mit Tischen und Stühlen, die zu einer Pause einlädt. Vor Ort gekaufte oder mitgebrachte Snacks können hier bequem und vor einer herrlichen Naturkulisse verzehrt werden.

Gestärkt geht es weiter und der weg führte uns entlang eines Teichs, dann über Stege durch den Wald, unter der Brücke durch und letztlich zurück auf den Weg, der einen auf der anderen Seite Richtung Terrasse führt. Der Weg ist gesäumt mit Informationstafel zu Flora, Fauna und allerhand Wissenswertem rund um die Seilbrücke.

 

Vancouver: Capilano Suspension Bridge

 

Kurz vor der Terrasse führt ein Weg zum Baumwipfelpfad, den man definitiv nicht auslassen sollte. In 15 Metern Höhe geht es hier von einem Baum zum nächsten: gerade für Kinder ein riesiger Spaß.

Nachdem wir alles erkundet hatten, ging es wieder zurück auf die andere Seite.

Der Skywalk leitete uns zurück zum Ausgangspunkt. Dieser führt, immer dicht am Felsen entlang, über die Schlucht, unter einem Geröll und einem Wildbach entlang. Das Highlight befindet sich am Ende des Wegs: ein überwältigender Blick auf einen Wasserfall, der in einen kleinen See fliesst und dem man einige Minuten zollen sollte.

 

Fazit

Nach knapp einer Stunde waren wir allerdings schon wieder auf dem Weg zurück nach Vancouver. Leider hatte unser Host letztendlich recht: die Capilano Suspension Bridge ist ein Touristenmagnet und daher leider sehr überlaufen. Die Natur in Ruhe zu geniessen war leider nicht drin.

Dennoch solltest du dir die Brücke auf keinen Fall entgehen lassen, denn sehenswert ist sie allemal.

 

Miri reist für ihr Leben gern und hat dabei immer ihre Kamera dabei. Und dabei weis man nie so genau, was sie als nächstes vor die Linse bekommt… Wölfe und Grizzlybären waren ja bereits dabei.

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