Roundtrip: Wissen, worauf man sich einlässt.

Coastline Schottlands

„Planung ist das halbe Leben“ vs. „Ich gucke einfach mal.“

Aufgrund der Vielseitigkeit Schottlands (Isle of Skye, die Highlands, sehenswerte Großstädte etc.), haben wir uns für eine Rundreise durch Schottland entschieden. Das Land auf eigene Faust erkunden. Mit dem Auto. Aber nicht mit dem eigenen, sondern mit einem Mietwagen.

Bevor es aber darum geht, sich ein geeignetes Auto auszusuchen, sollte man genau wissen, worauf man sich dabei einlässt.

Die Vorteile

  1. Wer eine Rundreise machen möchte, ist zeitlich flexibel. Man macht seinen eigenen Zeitplan und bestimmt sein eigenes Tempo. „Guck mal, der See ist aber toll. Wollen wir dort Mittagspause machen?“ oder „Wow, die Aussicht von hier ist wirklich großartig. Halt doch mal bitte kurz an.
    Ungebunden, kann man überall hinfahren und jeden Ort besuchen, den man gerne einmal sehen möchte und fährt dabei in seinem eigenen Tempo. Wenn man einen Ort toll findet, zwingt einen keine Reisegruppe sofort wieder in den Bus zu steigen und weiterzufahren.
  2. Ihr seid nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Verspätungen der Bahn oder Zugausfälle interessieren euch nicht.

Die Nachteile

…oder besser: womit man rechnen muss.

  1. Grundsätzlich bestimmt man sein eigenes Tempo. Hat man jedoch in irgendeinem Ort ein Zimmer oder ein Bett gebucht, muss man sich an die jeweiligen Check-Ins und Check-Outs der Lokalität halten, aber das ist ja irgendwie überall so. 😉
    Alternative: Selbstverständlich kann man auch einfach mal ins Blaue fahren und gucken, wo man am jeweiligen Abend unterkommt. Günstige Preise sind dann jedoch nicht gewährleistet.
  1. Ihr seid nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Obwohl es einerseits ein Vorteil ist, kann es auch ein Nachteil sein. Ihr seid mit dem Auto unterwegs und gerade in Großstädten ständig auf der Suche nach einem Parkplatz – idealerweise kostenfrei.
    Darüber hinaus gibt es Orte, die einfach nur sehr schwierig oder gar nicht mit dem Auto zu besuchen sind.
  2. Ihr tragt nun die Verantwortung für ein Auto. Neben regelmäßigem Tanken müsst ihr auch, sofern es nicht euer eigener Wagen ist, darauf achten, nicht durch das tiefste Kiesbett zu fahren. Generell solltet ihr pfleglich mit dem Wagen umgehen, um ihn später nicht übersät mit Beulen und Kratzern wieder abzugeben.
  3. Ab und an fallen zusätzliche Kosten an, die einem auf den ersten Blick nicht bewusst sind. Je nachdem welches Land ihr bereisen wollt, können Mautgebühren anfallen. Manchmal sind sie offensichtlich, manchmal benötigt man eine Vignette, für deren Erwerb man selbst verantwortlich ist. Sollte man euch auf einer gebührenpflichtigen Autobahn ohne Vignette erwischen, kann es sehr schnell sehr teuer werden. Die Preise sind in diesem Fall länderspezifisch.

Obwohl die Nachteile hier die Überhand zu nehmen scheinen, ist die Freiheit und die Flexibilität, die ein Auto bietet, unübertroffen. Letztendlich muss das natürlich jeder selber wissen. Ich kann jedoch sagen, dass ich unheimlich viel vom Land gesehen habe und kann jedem nur empfehlen es einmal auszuprobieren.

Wen ich mit meiner Reiselust für Schottland begeistern konnte, oder wer nun seinen Roundtrip plant, dem kann ich das Navigationssystem von Garmin sehr ans Herz legen. 😉

 

Hi, ich bin Kathi und bin reisesüchtig. Fremde Kulturen faszinieren mich genauso sehr wie die Sprachen, Bräuche und Sitten anderer Länder. Auf Kulturtänzer zeige ich dir, welche Orte du besucht, welche Speisen du probiert und welche Feste du gefeiert haben musst.

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