Spartipps für Norwegen

Spartipps für Norwegen

Spartipps für Norwegen

Weil dein Norwegentrip kein Vermögen kosten muss!

Die Anreise

Am großartigsten ist es, wenn du Norwegen mit dem Auto erkundest. Du kannst deine individuelle Strecke festlegen und bist von niemandem abhängig. Du kannst überall dort halten, wo es gerade passt und siehst dadurch meist mehr, als wenn du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist.

Natürlich hast du die Möglichkeit dir in Norwegen ein Auto zu mieten und dann damit herumzufahren. Günstiger könnte es jedoch werden, wenn du direkt von Deutschland aus mit dem Auto überfährst. Fahre dazu einfach bis zu einer Hafenstadt, die eine Fähre nach Norwegen anbietet – bspw. Kiel – und setze dann vergleichsweise günstig über.

Wenn du kein eigenes Auto hast, könnte es trotzdem günstiger sein, sich in Deutschland eines zu mieten und dann die Fähre nach Norwegen zu nehmen. Beachte dabei jedoch unbedingt die jeweiligen Bestimmungen des Autovermieters was das Verlassen des Landes betrifft!

Die Anreise mit dem Auto

Am Flughafen Oslo

Möchtest du mit dem Flugzeug nach Oslo reisen, so wirst du vermutlich am Flughafen Oslo Gardermoen landen. Von dort aus hast du zwei Möglichkeiten um in die Stadt zu kommen. Besonders groß ausgeschildert ist der FlytoGet Airportexpress. Der braucht 20 bis 30 Minuten und kostet 180 NOK (ca. 18 EUR) pro Fahrt. Dabei hat er einen Zwischenhalt.

Zugegeben er ist sehr komfortabel, aber mein Tipp ist: spar dir das Geld und nimm die NSB (Norges Statsbaner), die norwegische Bahn. Die Fahrt vom Flughafen nach Olso dauert genauso lange. Auch hier hast du einen Zwischenhalt. Allerdings zahlst du für eine Fahrt nur 93 NOK (ca. 10 EUR), also rund die Hälfte.

Am Flughafen Oslo

Deine Unterkunft

Wenn du nicht gerade mit dem Wohnmobil oder -wagen unterwegs bist und auch keine Freunde oder Bekannte Vorort hast, brauchst du eine Übernachtungsmöglichkeit.

Am aller günstigsten ist es, sich dein Zelt und deine Campingausrüstung zu schnappen und einfach zu campen. Das ist in Norwegen nämlich durch das sog. Jedermannsrecht („allemannsretten“) problemlos möglich. Daduch kannst du überall ein Zelt aufstellen, außer auf bewirtschafteten Felden und Rastplätzen. Darüber hinaus solltest du den Mindestabstand von 150 Metern zum nächsten bewohnten Haus einhalten und nicht länger als zwei Nächte an derselben Stelle verweilen. Möchtest du dies doch tun, musst du vorher den Grundbesitzer um Erlaubnis bitten.

Mehr Infos dazu gibt es hier.

Wenn campen nicht so dein Ding ist, dann lohnt es sich, ein wenig anders zu denken und nicht nur nach günstigen Hotels Ausschau zu halten. Wie wäre es beispielsweise mit einer günstigen Ferienwohnung? Diese findest du beispielsweise auf AirBnB.

Der Bonus: du kommst ins Gespräch mit liebenswerten und unglaublich freundlichen Norwegern.

Verpflegung

Ein weiterer Kostenfaktor ist die Verpflegung in Norwegen. Dadurch, das Lebensmittel in Deutschland vergleichsweise unglaublich günstig sind, kommen einem die Lebenshaltungskosten in Norwegen noch einmal sehr viel höher vor, als sie ohnehin schon sind.

Reist du also mit dem eigenen Auto an, so lohnt es sich, vorher noch einmal ordentlich einkaufen zu gehen und das Auto mit Lebensmitteln vollzupacken. Beachte hierbei aber unbedingt die Einfuhrrichtlinien Norwegens und informiere dich im Vorfeld, was du einführen darfst.

  • Wenn du aber dennoch in Norwegen aufkaufen gehen möchtest oder musst, so möchte ich dir folgende Tipps ans Herz legen:

  • Günstige Supermärkte sind Bunnpris, Kiwi, Coop oder Spar. Noch günstiger ist es aber meist im Rema 1000.

  • Vermeide Einkäufe in Convenience Stores wie 7-eleven oder Narvesen.

  • Vermeide Spontankäufe.

Vorher richtig einkaufen

Im Café

Ich liebe es, in Cafés zu gehen und dort einen Kaffee oder einen Tee zu trinken. Dabei kann ich besonders gut entspannen. Ich fürchtete schon, dass ich das in Norwegen aufgrund der Preise nicht machen kann, aber da lag ich falsch. Auch hier ist ein Cafébesuch drin – zumindest, wenn du etwas anders an die Sache ran gehst.

Verbinde den Cafébesuch doch mit einer Mahlzeit. Die Kette Starbucks beispielsweise bietet Frühstücksangebote an, bei dem du ein Heißgetränk sowie eine Gebäckstück (Croissant, belegtes Brötchen o.ä.) zu einem vergünstigten Preis bekommst. Meist ist es nur unwesentlich teurer, als ein einfaches Heißgetränk.

Halte also nach Frühstücksangeboten in Cafés Ausschau.

Ansonsten bekommst du in Cafés auch immer Wasser kostenlos dazu. Wenn du also ziemlichen Durst hast, lohnt es sich, darauf zurückzugreifen. 😉

Frühstück im Café

In Oslo

Oslo hat viele sehenswerte Ecken. Darüber hinaus verfügt die Stadt aber auch über jede Menge Museen und andere öffentliche Gebäude, die du besuchen kannst.

Wenn du dich dafür interessierst, solltest du den Donnerstag abwarten, denn Donnerstags gibt es freien Eintritt in den folgenden öffentlichen Stätten:

  • Nationalgalerie

  • Museum für Zeitgenössische Kunst

  • Nationalmuseum (Architekturmuseum)

  • Oslo City Museum

  • Filmmuseum

Die anderen Museen sind meines Wissens nach kostenpflichtig. Aber nicht weniger sehenswert. Wenn dich ein anderes Museum interessiert, lohnt es sich auf jeden Fall, noch einmal die Preise zu studieren. Vielleicht verfügt auch dein Wunschmuseum über einen vergünstigten oder sogar kostenlosen Eintritt.

Oslo hat viele richtig schöne Ecken

Events in Oslo

Ich liebe es, hierzulande auf Streetfestivals zu gehen. Auch Oslo bietet dir eine Menge Festivitäten an, die du besuchen kannst – je nach Jahreszeit. Einige Events sind sogar kostenlos.

Eine genaue Auflistung inkl. Kalender findest du hier.

Du siehst also, auch in Norwegen gibt es noch so einiges zu sparen. Dafür musst du zwar ein wenig die Augen offen halten, aber dann wird dein Norwegenabenteuer keine Kostenfalle.


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