11 Must Dos in Tokio – Sightseeingtipps in Tokio

11 Must Dos in Tokio

11 Must Dos in Tokio

Lass dir diese 11 Dinge auf keinen Fall entgehen!

Tokio ist nicht nur eine sehr interessante Stadt, sondern auch eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Es gibt keine andere Metropole, die mich so beeindruckt wie die japanische Hauptstadt; denn nirgends liegt Tradition und Moderne so nah beieinander.

Wer durch die Strassen Tokios geht – auch wenn sich der Großteil der Bevölkerung mit der Metro fortbewegt – wird zwischen den vielen Hochhäusern und den dreistöckigen Autobahnen ab und an einen alten Tempel finden. Zugegebenermaßen passen diese Traditionsbauten nicht so ganz in die futuristische Technikmetropole, sorgen aber für den unverwechselbaren Charme der Stadt.

Wenn du also durch die Strassen Tokios gehst, um so dein eigenes unverwechselbares Bild der Stadt zu bekommen, dann solltest du dir diese Dinge unter keinen Umständen entgehen lassen.

Sonnenuntergang auf Odaiba

 

Besuche die Hachiko-Statue

 

Wir alle kennen doch die Geschichte des treuen Hundes Hachiko, der sein Herrchen jeden Morgen zum Bahnhof brachte und dort wartete bis sein Besitzer abends von der Arbeit wiederkehrte. Hachiko is bis heute ein Inbegriff von Treue und Freundschaft. Die Statue steht auf der anderen Seite des Bahnhofs Shibuya. Da sie nicht besonders groß ist, kann man die kleine Bronzefigur leicht übersehen und vorbeilaufen.

Wenn ihr die Statue nicht finden solltet, lauft einfach zu der Menschenansammlung in der Nähe des Bahnhofs, dann findet ihr sie ganz sicher. 😉

Hachiko-Statue

 

Besuche den Meiji-jingu

Der Meiji-Schrein ist mein absoluter Lieblingsschrein in Tokio. Mitten in der Stadt gelegen, umring von Hochhäusern und dem Großstadtlärm ist er wie eine kleine Oase in der man sich erholen und wieder zur Ruhe kommen kann.

Der Wald, der dem Schrein vorangeht wirkt sehr beruhigend auf mich und das Grün der Pflanzen ist einfach traumhaft.

Das Tor zum Meiji-Schrein

 

Shibuya-crossing

 

Die berühmt-berüchtigte Kreuzung in Shibuya. Sie befindet sich genau vor dem Bahnhof Shibuya und es ist schon irre mitanzusehen, wie hunderte von Menschen pro Ampelphase die Kreuzung überqueren. Besonders interessant ist es, weil die Menschen hier nicht vorwärts und nach rechts und link, sondern auch diagonal über die Kreuzung gehen können. Es ist ein wahres Wunder, dass sie sich nicht gegenseitig umlaufen.

Mein Tipp: Den besten Blick auf die Kreuzung habt ihr meiner Meinung nach in dem Starbucks im gegenüberliegenden Einkaufszentrum. Holt euch etwas zu trinken und platziert euch am Fenster, dann habt ihr nicht nur einen hervorragenden Blick auf die Kreuzung, sondern könnt das Treiben draußen auch in aller Ruhe genießen.

Shibuya Crossing

 

Cosplayer treffen in Harajuku

Die japanische Popkultur ist berühmt für ihre schrillen Outfits. Meist sind sie geprägt von Outfits japanischer Berühmtheiten oder fiktionaler Figuren, die nicht selten Animes und Manga entspringen. Mittlerweile sieht man hin und wieder auch Cosplayer in größeren deutschen Stäften herumlaufen. Dies ist jedoch kein Vergleich zu den japanischen Cosplayern, die in jedem noch so kleinsten Detail versuchen ihren Vorbildern nachzueifern. Direkt am Yoyogi Park (yoyogi kōen, 代々木公園) und in der Nähe der Einkaufsstraße von Harajuku habt ihr die besten Chancen auf viele Cosplayer zu stoßen.

Die japanische Popkultur wird stark von der Musik sowie von den japanischen Comics und Zeichentrickfilmen geprägt. Sie sind existenzieller Bestandteil der japanischen Kultur und daher nicht nur durchaus sehenswert, sondern einfach auch „typisch japanisch“.

Cosplayer in Harajuku

 

Crepe essen in Harajuku

Wenn ihr euch bereits in Harajuku befindet, geht nicht, ohne einen der quietschbunten Crepes gegessen zu haben. Hier gibt es sie an jeder Ecke und in allen möglichen Variationen. Besonders in der berühmten Einkaufsstraße Harajukus, der Takeshita Dori (竹下通り) findet ihr viele Crepe-Shops.

Crépe in Harajuku

 

Erklimme den Tokyo Tower

 

Der Tokyo Tower ist immer noch einer meiner absoluten Lieblingsorte in Tokio. Für mich ist er einfach das Gebäude, welches das Stadtbild Tokios prägt wie kein anderes. Bereits als Kind haben mich die Farben und die bunten Lichter des Towers fasziniert, deshalb verbinde ich damit etwas ganz besonderes.

Durch die vielen Geschäfte und Restaurants, die es auf den verschiedenen Etagen gibt, ist es durchaus möglich, hier einen ganzen Tag zu verbringen. Es gibt einfach eine Menge zu entdecken.

Mittlerweile lockt auch sein Schwesterturm, der Skytree, viele Besucher an. Er ist in seiner Form futuristischer und höher als der Tokyo Tower, aber meiner Meinung nach lange nicht so schön.

 

Tōkyō Tower

Kaiserpalast Tokio

 

Zugegebenermaßen ist der Kaiserpalast Tokios nicht wirklich imposant und viele finden ihn langweilig. Ich mag jedoch die Atmosphäre die von diesem Platz ausgeht. Das Areal ist nicht besonders groß, aber ich finde es hat die perfekte Größe.

Der Kaiserpalast ist über verschiedene kleine Brücken zu erreichen. Er wurde an der Stelle erbaut, an der ehemals die Burg Edo, wie Tokio früher genannt wurde, stand.

Die Palasträume selbst sind für die Öffentlichkeit unzugänglich. Darüber hinaus wird das Gelände von der kaiserlichen Palastpolizei bewacht, weshalb Touren auch vorher angekündigt werden müssen. Möchte man sich aber einfach nur das Gelände anschauen, so ist dies ohne vorherige Anmeldung möglich.

Mein Tipp: Zur Kirschblütenzeit ist der Kaiserpalast traumhaft schön. Wie die rosafarbenen Kirschblüten ihn einrahmen und perfekt in Szene setzen ist absolut sehenswert.

 

Kaiserpalast

Kaufe ein im Elektronikviertel Akihabara

 

Tokios Elektronikviertel Akihabara ist wirklich ein Erlebnis. Überall blinkt und piept es. Geräusche und Menschen kommen hier aus allen möglichen Richtungen und ich muss zugeben, dass ich total überfordert war, als ich Akihabara das erste Mal besucht habe.

Andererseits findest du hier ein sehr authentisches Tokio – die hochtechnisierte Hauptstadt Japans bietet dir hier die neueste Elektronik, die es auf dem Markt gibt. Das solltest du dir nicht entgehen lassen.

 

Fahre mit der Tokioter Metro

 

In Tokio bewegt man sich selten zu Fuß und auch weniger mit dem Taxi fort, als mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Besonders morgens und abends zu den Stoßzeiten wird das fahren mit der Tokioter Metro abenteuerlich, da die Bahnen so voll sind, dass man nicht einmal mehr umfallen kann.

Dabei folgt das Metro fahren einer ganz einfachen Regel: lass dich treiben. Egal, ob du aussteigen möchtest oder nicht, lass dich von den Menschenmassen mit hinaustreiben, denn der Menschenstrom der wieder in die Bahn möchte, nimmt dich automatisch wieder mit hinein.
Versuche am besten gar nicht erst dich dagegen zu wehren, denn wenn du versuchst Menschen umständlich an dir vorbeizulassen, hältst du nur den Verkehr auf.

Ich habe dieses Phänomen noch in keiner anderen Stadt mit einem ähnlichen Bahnsystem erlebt. Weder in Berlin, noch in New York, noch in anderen Großstädten, weshalb das Metro fahren in Tokio zu einem echten Japanaufenthalt definitiv dazugehört.

 

Schau dir die Kirschblüten im Ueno Park an

 

Neben dem oben erwähnten Kaiserpalast solltest du dir die Kirschblüten unbedingt auch einmal im Ueno Park anschauen. Ich persönlich finden den Park während der restlichen Zeit des Jahres nicht wirklich schön, aber wenn die Kirschbäume blühen und die Baumkronen in ein rosarotes Blütenmeer verwandeln ist er absolut zauberhaft.

 

Japans einzigartige Kirschblüten

Freiheitsstatue auf Odaiba

 

Um die Freiheitsstatue zu sehen musst du in Japan nicht einmal das Land verlassen. Eine etwas kleinere Nachbildung findest du auf der künstlichen Insel Odaiba, die sich in der Bucht von Tokio befindet. Sie ist außerdem Sitz des Fernsehsenders Fuji-TV und hat mit verschiedenen Shoppingmöglichkeiten und Freizeitparks eine Menge zu entdecken.

Erreichen kannst du Odaiba mit der vollautomatischen Yurikamome-Linie erreichen – was schon ein Highlight für sich ist.

Besonders gut haben mir hier aber die Decks des Tokyo Beach gefallen. Eine Strandpromenade von wo aus man nicht nur die Nachbildung der Freiheitsstatue bestaunen kann, sondern du auch noch einen hervorragenden Blick auf Japans Hauptstadt hast.

Freiheitsstatue auf Odaiba

 

TIPP: Stadtführung

Auch für Tokio gibt es Stadtführungen. Besonders in der Megacity Tokio weiss man manchmal nicht, was man sich als erstes anschauen soll und ob man bei der Besichtigung eines Tempels nicht doch irgendetwas wichtiges übersehen hat. Besonders für jemanden, der die Sprache nicht spricht, können solche Führungen sehr viel entspannter sein, als ein Besuch auf eigene Faust.

Die Angebote sind hier ganz vielfältig. Wie wäre es beispielsweise mit einer Stadtführung durch Asakusa? Nicht extravagant genug? Dann lege ich dir eine private Führung durch Tokio ans Herz. Ein Guide steht dir dabei für eine private Tour zur Verfügung und besucht die Plätze, die du gerne sehen möchtest. DU bestimmst das Programm.

Christin von Tiny Traveler verrät dir in ihrem Beitrag übrigens ihre Top 4 Highlights in Japan.

Solltest du noch ein paar Infos benötigen, kann ich dir folgende Reiseführer ans Herz legen. Besonders der von LonelyPlanet (Amazon Partnerlink) ist wunderschön und ganz großartig aufbereitet.



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