Urlaubs-Vorfreude…

Urlaubs-Vorfreude

…oder wie man langsam anfängt durchzudrehen.

Ich habe mal gehört, dass man nicht von jetzt auf gleich „verrückt wird“. Es soll mehr ein schleichender Prozess sein. Man merkt es gar nicht. Erst nach und nach schleicht sich eine gewisse Sonderbarkeit in den Alltag ein.

Innere Unruhe

Bei mir fing es an, als ich mitten in der Nacht hochschrecke und mich frage, ob ich auch nichts vergessen habe. Ich gehe alles noch mal durch und hake die einzelnen Punkte in meinem Kopf ab. Nachdem ich in meinem Kopf hinter jeden Punkt einen grünen imaginären Haken gemacht habe, krieche ich wieder ins Bett und schlafe weiter.

Zu diesem Zeitpunkt sind es etwa noch 6 Tage bis zum Abflug. Ihr fragt euch sicher, wohin es geht und wie lange ich weg sein werde. Geht es nach Indien? Oder nach Afrika? Für ein paar Monate oder direkt ein ganzes Jahr?

Leider muss ich euch enttäuschen. Es geht nach London – für ein Wochenende. Also für einen Kurztrip mal eben um die Ecke.

Erklärungsversuche….

Der Grund warum ich so nervös bin? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht, weil ich nur mit Handgepäck reise (sind ja auch nur 3 Tage weg) und nichts vergessen möchte. Ja, das ist sicher ein Grund. Viel plausibler ist jedoch, dass ich fast durchdrehe vor Vorfreude. Auch wenn ich eigentlich nicht weiter als einen Tag denke, geht es meinem Körper wohl vollkommen anders.

(((o(*°°*)o)))

Wie ein hibbeliges Kind ermahnt er mich sogar mitten in der Nacht, noch einmal zu checken, ob ich an alles gedacht habe. Und das nur, um am Ende – wie jedes Mal – festzustellen, dass ich doch eine unbedeutende Kleinigkeit vergessen habe. (< natürlich ist das in dem Moment, in dem es mir auffällt, ein totales Drama und ich bin den Tränen nahe.)

Das Pack-Martyrium

Geschuldet ist das übrigens meist dem Moment, in dem es ans Packen geht. Wochen im Voraus lege ich mir nach und nach Sachen raus, die unbedingt mit müssen und auf die ich auf keinen Fall verzichten kann. Am sog. Packtag stehe ich dann vor einem Berg an Sachen, die in eine etwa 40 x 50 cm große Tasche passen müssen sollen.

Nach gefühlten drei Stunden habe ich alles lebensnotwendige in die Sardinenbüchse gepackt und falle fix und foxy ins Bett.

*:.. o(≧▽≦)o ..:*☆

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