Mit dem Camper durch Japan – Was du wissen musst!

Mit dem Campervan durch Japan

Mit dem Camper durch Japan – Was du wissen musst!

Japan mit dem Camper erleben

Mit dem Camper durch Japan - klingt toll, oder? Ehrlich gesagt, war es das auch und ich kann es jedem wärmstens empfehlen. Gut, es erfordert ein wenig Planung im Vorfeld, aber das ist nur halb so wild.

Auf die Idee, Japan mit dem Auto zu bereisen und noch dazu mit dem Camper, bin ich nicht von selbst gekommen. Um ehrlich zu sein, hatte ich noch nie darüber nachgedacht. Doch dann habe ich einen Artikel von Jenny von weltwunderer.de gelesen, in dem sie beschreibt, wie es ist mit dem Camper in einem Land unterwegs zu sein, mit dem ich mich sehr verbunden fühle.

Schnell wuchs in mir der Wunsch, ihr dies nachzumachen und auch einmal mit dem Camper durch Japan zu reisen. Meine Erfahrungen dazu möchte ich in diesem Artikel mit dir teilen.

Campervan auf dem öffentlichen Parkplatz des Tōshō-gū

Japan im eigenen Tempo erkunden

Die Fahrzeugwahl: der Camper

Wir haben es Jenny gleich getan und haben uns einen Camper von JapanCampers gemietet. Eine gründliche Preisrecherche im Vorfeld hatte ergeben, dass normale Mietwagen in Japan ungefähr genauso teuer sind wie der Campervan – wenn nicht sogar noch teurer. Warum also nicht direkt einen Camper mieten, in dem man auch direkt übernachten kann?

Wenn du dir einen Camper aussuchst, dann solltest du im Vorfeld nicht nur auf dein Equipment achten, sondern dir auch einige andere Dinge überlegen. Ich habe beispielsweise meinen Lieblingsmenschen dabei, der 1,90 Meter groß ist. Wenn der Bettbereich des Campers also 2 Meter lang ist, reicht das womöglich nicht. Behalte also unbedingt die Länge des Campers im Blick.

Bei der Wahl des Campers solltest du ebenfalls das Gesamtgewicht des Autos beachten. Unter Umständen kann es ganz schön anstrengend werden, ein schweres Fahrzeug zu fahren. Insbesondere dann, wenn es schon etwas älter ist und es dich in bergige Regionen verschlägt. Dann geht es nämlich ziemlich viele, sehr kurvige Straßen den Berg hinauf und wieder runter …

Ein umgebauter Camper fährt sich einfach anders als ein PKW oder auch ein in der Größe vergleichbarer Minivan.

Campervan auf öffentlichem einem Parkplatz der Michi no Eki

Unser Fahrzeug: Mazda Bongo

Unser Fahrzeug war ein Mazda Bongo. Leicht farbig, etwas abgerockt und nicht der Schnellste. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Nach dem ersten Kennenlernen wird klar: Selbst mit nur zwei Rucksäcken haben wir vermutlich mal wieder viel zu viel Gepäck dabei. Und: Unser Mazda ist ein kleines Platzwunder!

Die hintere Sitzbank lässt sich umklappen und in den Bettbereich verwandeln. Im hinteren Bereich findest du oben eine Ablagefläche auf der Besteck, Lampen und anderer Kleinkram Platz finden. Unter der Liegefläche bzw. normalerweise hinter der Sitzbank hast du Platz für dein Gepäck, einen Wasserkanister, Campingstühle, einen kleinen Tisch, eine Sitzbank, einen Gaskocher und sämtliche Küchenutensilien. Respekt!

Ja, sogar Schneeketten haben wir dabei. Warum? Das verrate ich dir hier.

Womit wir nicht gerechnet hatten, ist das ausklappbare Dach. Wir hatten uns eigentlich einen Camper ohne ausklappbares Dach ausgesucht, weil es Platz ist, den wir nicht brauchen würden. Da aber keine Fahrzeuge ohne Ausklappdach mehr übrig waren, haben wir eben einen Camper mit bekommen.
Wie praktisch das sein kann, weißt du spätestens dann zu schätzen, wenn du mit jemanden reist, der etwas größer ist und in dem normalen Camper ein wenig Platzangst bekommt.

Mit dem Camper durch Japan

Wo zur Hölle übernachte ich? - Stellplätze finden

Wie finde ich Stellplätze in Japan? Diese Frage hat mir am Anfang unseres Campervan-Abenteuers das meiste Kopfzerbrechen bereitet. Denn auch in Japan gilt: Du darfst nicht auf privatem Grund und Boden stehen. Logisch.

Viel wichtiger war mir jedoch (typisch Frau) die Frage: finde ich immer einen Stellplatz mit Toilette?
Doch darüber musst du dir in Japan keine Gedanken machen. Du findest einen! Eigentlich war es sogar ein bisschen dumm von mir anzunehmen, dass dies ein echtes Problem darstellen würde, denn Toiletten sind in Japan wahrlich reich gesät.

Was ich vorher nicht wusste: Es gibt die Michi no Eki (道の駅), Raststätten, die zwar häufig nicht durchgängig geöffnet haben, aber deren Toiletten und Waschräume meist 24h zugänglich sind. ;) Diese Raststätten gibt es sowohl für die Mautstraßen, sowie für die nicht gebührenpflichtigen Straßen und können jederzeit angefahren werden.

Die schöneren Stellplätze findest du jedoch fernab der großen Highways. ;)

Solltest du nach Stellplätzen in Japan suchen, schau doch einmal auf der offiziellen Michi-no-Eki-Webseite vorbei. Hier findest du alle Raststätten über das Land verteilt. Ganz schön praktisch. :)

Aber abgesehen davon, gibt es in Japan auch immer wieder Parkplätze, an denen du ebenfalls einfach so und kostenlos stehen kannst. Oft wird dies auch für Übernachtungen genutzt. In der Regel bekommst du von deinem Camper-Vermieter aber auch noch ein paar zusätzliche Tipps, wie du die besten Stellplätze in Japan finden kannst.

 

Campervan auf dem öffentlichen Parkplatz des Tōshō-gū

Alles, was du über unseren Roadtrip durch Japan wissen musst, verrate ich dir in dem Artikel: „1800 Kilometer durch Japan – Unser Roadtrip durch Japan"

1.800 Kilometer mit dem Camper durch Japan zu reisen, war ein gigantisches Erlebnis.
Wie unsere Route aussah und was wir alles erlebt haben, verrate ich dir in diesem Beitrag.

1800 Kilometer durch Japan – Unser Roadtrip durch Japan

So findest du dich zurecht

Zusammen mit dem Campervan kam ein ipad, das mit Google-Maps ausgestattet ist. Ganz schön praktisch, denn auch hierzulande benutze ich Google-Maps ziemlich häufig – egal, ob im Alltag oder zur Reiseroutenplanung.

Ich markiere Orte, die ich gerne sehen möchte, und erstelle die Routen dazu. Ideal.

Nachteile gibt es jedoch auch. Da Google-Maps jedoch über Wlan und GPS funktioniert, musst du die Route zumindest einmal mit einer Internetverbindung vorgeladen haben. Sofern du einmal eine andere Route fährst, als die, die dir vorgeschlagen wurde, musst du das Gerät erneut mit dem Internet verbinden, damit es eine neue Route sucht.

Solltest du einmal in einen Tunnel fahren, der etwas länger ist, verliert Google das Signal. Du siehst also, dass hier nicht alles Gold ist, was glänzt.

Google-Maps kann sicherlich kein richtiges Navi ersetzen, ist aber dennoch äußerst praktisch!

Anders sieht es selbstverständlich aus, wenn du Mobiles Internet in Japan nutzt. Dann hast du deinen Hotspot quasi immer mit dabei. Hierfür kannst du dir eine zweite SIM-Karte in Japan holen, oder dir ein Pocket-Wifi zulegen. Beim Pocket-Wifi handelt es sich um ein kleines Gerät, das meist stärker ist, als eine einfache SIM-Karte. Daher lohnt es sich, wenn du mit mehreren Personen unterwegs bist, oder mehrere Geräte verwendest und du mit allen ins Internet möchtest.

See in Japan

Der Camper im Alltagstest – das Fazit

Nach etwas über 1800 Kilometern und zwei Wochen, in denen wir quer durch Honshu, die japanische Hauptinsel, gefahren sind, haben wir so einiges erlebt – und der Camper auch. Wir wurden sogar einmal von der Polizei angehalten!
An dieser Stelle sei gesagt: Autofahren in Japan ist manchmal doch noch einmal etwas anders als bei euch.

Mit dem Campervan durch ein Land deiner Wahl – insbesondere durch Japan – zu fahren, ist ein fantastisches Erlebnis, das ich nicht missen möchte.

Die Tatsache, dass du einfach drauflos fahren kannst und dir am Tag selber erst überlegst, wo du anhältst, um deine Nacht zu verbringen ist ein unglaubliches Freiheitsgefühl und grandios. Wenn du dich außerdem nicht nur für die großen Städte, sondern auch für das Leben dazwischen interessierst, dann ist diese Art zu Reisen genau dein Ding.

Allerdings musst du dafür auch ein paar negative Punkte in Kauf nehmen: Die Matratze ist nicht die neueste und nach einiger Zeit spürst du das auch. Wirklich komfortabel ist anders.

Wenn du denkst, dass du ausschlafen kannst, dann hast du dich geirrt. Zumindest war das bei uns so. Vermutlich wirst du mit der Sonne geweckt und wenn du den ganzen Tag fährst, oder neue Dinge erlebst, bist du froh, wenn am frühen Abend die Sonne eben so früh untergeht, damit du dich schlafen legen kannst.

Aber all diese Dinge gehören ja irgendwie auch zum Camping dazu. ;)

Campervan von innen

1800 km durch Japan – Unser Roadtrip durch Japan

Mein Lieblingsmensch und ich waren mit dem Camper in Japan. Wie unser Roadtrip durch dieses einzigartige Land war, verrate ich dir gerne in diesem Artikel.

 

1800 km durch Japan – Unser Roadtrip durch Japan

Hinweise fürs Campervan-Fahren in Japan

Zum Schluss möchte ich dir noch ein paar Dinge mit auf den Weg geben, die dir von Nutzen sein könnten, sofern auch du einmal mit dem Campervan durch Japan reisen möchtest. ;)

  1. Kümmere dich frühzeitig um einen Stellplatz!
    Wir haben uns die Frage nach dem Schlafplatz übrigens jeden Tag gegen 15 oder 16 Uhr gestellt. Die ideale Zeit, denn manchmal dauert es einfach etwas, bis du den richtigen Stellplatz gefunden hast, oder du dort ankommst.
  1. Fahre nicht allein
    Selbstverständlich kannst du einen Camper auch alleine fahren. Aber zu zweit ist es etwas einfacher. Zu Beginn ist wahrscheinlich alles neu. Zudem kommen noch Straßenschilder hinzu, die du wahrscheinlich nicht lesen kannst, und du fährst ein größeres Auto als du gewöhnt bist. Es hilft enorm, einen Beifahrer zu haben, der dir beim Rangieren oder beim Lesen von Straßenschildern hilft. ;)
  2. Der Führerschein
    Anders als in vielen anderen Ländern benötigst du in Japan keinen internationalen Führerschein. Du benötigst deinen deutschen Führerschein, sowie eine amtlich beglaubigte Übersetzung dessen.
    In unserem Fall konnten wir das bei unserem Autovermieter direkt mitbeauftragen, was nicht teuer und ziemlich praktisch war. Vielleicht bietet deine Autovermietung dies auch an?

    Ansonsten lohnt sich ein Blick auf die Seite des Auswärtigen Amts. Das schreibt:
    Übersetzungen können in Japan direkt an einem der zahlreichen International Service Counter der Japan Automobile Federation (JAF) angefertigt werden. Die Übersetzung wird in der Regel am selben, spätestens am nächsten Werktag gefertigt und kostet 3.000,- Yen (je nach Wechselkurs ca. 20 – 25 Euro). Originalführerschein und Übersetzung sind stets zusammen mitzuführen und für bis zu ein Jahr nach Einreise gültig. Das Japanische Fremdenverkehrsamt in Frankfurt listet zudem einige Anbieter in Deutschland auf, die bei der Beschaffung von Führerscheinübersetzungen aus Japan behilflich sein können."
    Quelle: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/japansicherheit/213032

Campervan auf einem öffentlichem Parkplatz

Konnte ich dich dafür begeistern, mit dem Camper durch Japan zu reisen? Oder hast du eher noch ein paar Bedenken, was das Autofahren in Japan angeht? Nun, vielleicht hilft dir dieser Artikel über das Autofahren in Japan weiter. :)

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Mit dem Camper durch Japan – Was du wissen musst!
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18 Kommentare

  1. 8. April 2018 / 23:06

    Liebe Kathi,

    ich freu mich so, dass es euch gefallen hat! Wir sind ja noch nie anders als im Campervan durch Japan gereist (zweimal bis jetzt) und ich bin immer etwas aufgeregt, wenn „Profis“ wie du das ausprobieren ;-)

    Wenn ihr übrigens unterwegs besonders schöne Stellplätze gefunden habt, dann bin ich neugierig – vielleicht können wir unsere Top-Ten-Liste der besten Stellplätze in Japan ja noch ergänzen?!

    Liebe Grüße
    Jenny

    • Kathi
      Autor
      17. April 2018 / 07:21

      Liebe Jenny,
      awww, wie lieb von dir. Es war wirklich etwas ganz besonderes. Und ich danke dir so sehr, dass du mir diesen Floh ins ohr gesetzt hast. ;)
      Dass mit den Stellplätzen machen wir. :) Ich melde mich demnächst bei dir. ;)

      Viele liebe Grüße
      Kathi

  2. 9. April 2018 / 08:44

    Ein interessanter Artikel. Wir waren vor ein paar Jahren auch zum ersten Mal mit einem Wohnmobil in Deutschland unterwegs, das allerdings etwas größer war. Wahrscheinlich würden wir das nächste Mal auch ein kleineres Fahrzeug nehmen. Damit ist man viel wendiger und findet auch in Städten Möglichkeiten zum Parken. Uns hat am meisten gestört, dass wir das Fahrzeug sogar in den kleinsten Dörfern nur vor dem Ort stehen lassen konnten.

    • Kathi
      Autor
      17. April 2018 / 07:33

      Liebe Monika,
      das verstehe ich sofort. In Japan kommt man sich manchmal schon mit einem solchen Transporter ähnlichen Fahrzeug vor, wie ein Elefant im Porzellanladen. Die Autos sind hier ja oft noch mal sehr viel kleiner. :)

      Viele liebe Grüße
      Kathi

  3. 9. April 2018 / 20:08

    Hallo Kathi,
    Japan reizt mich jetzt nicht so unbedingt, aber so einen Abenteuer Trip im Van würde ich schon sehr gerne mal machen. Am liebsten durch Spanien oder Portugal :) Es hört sich toll an, das Gefühl von Freiheit zu spüren und nicht an ein Hotel gebunden zu sein. Es wäre einmal eine ganz neue und andere Erfahrung. Mein Partner ist leider überhaupt kein Typ für so etwas, aber vielleicht mache ich das ja mit einer Freundin einmal. Danke für die Inspiration!
    GLG Anita

    • Kathi
      Autor
      17. April 2018 / 07:34

      Liebe Anita,
      ja, mach das unbedingt. Ich konnte mir das ehrlich gesagt auch lange Zeit nicht vorstellen, aber letztendlich bin ich froh, dass ich es gemacht habe und würde es auch jederzeit gerne wieder machen. :)

      Viele liebe Grüße
      Kathi

  4. 10. April 2018 / 08:21

    Liebe Kathi,
    eine super Idee Japan mit dem Camper zu erkunden. Wir sind nicht so die Fans vom stundenlangen fahren mit dem Auto, aber ehrlich gesagt in manchen Regionen ist es einfach besser. Die öffentlichen Verkehrsmittel bringen einen ja nicht immer dorthin, wo man gerne hin möchte.
    Wir hatten vor genau 25 Jahren auch einen Camper (VW Dehler Profi), mit dem wir einige schöne Fahrten unternommen haben. „Leider“ zu schön, das Ergebins ist heute 24 Jahre und war der Grund auf ein familientaugliches Fahrzeug unzusteigen. ;) Aber heute überlege ich ab und zu schon mal ob wir es nocheinmal versuchen sollten…
    Lieben Gruß Susanne

    • Kathi
      Autor
      17. April 2018 / 13:04

      Liebe Susanne,
      das kann ich auch gut verstehen. Stundenlang im Auto zu sitzen schlaucht sehr und ist nicht unbedingt das, was man sich unter Urlaub vorstellt. Aber es ist wie du sagst: in manchen Regionen ist es einfach besser und einfacher, mit dem Auto unterwegs zu sein.

      Hahaha. Wohin ging es denn damals überall? :)

      Viele liebe Grüße
      Kathi

  5. 10. April 2018 / 13:10

    Hallo Kathi,
    toller Beitrag!
    Wie ist es denn mit der Schlafausstattung im Camper: Muss man seinen eigenen Schlafsack mitbringen oder wird da irgendwas mitgeliefert oder kann geliehen werden?

    Viele Grüße
    Magdalena

    • Kathi
      Autor
      17. April 2018 / 13:05

      Liebe Magdalena,
      den kann man mit dazu leihen. Allerdings ist der eigene Schlafsack schon irgendwie kuschliger. Deswegen würde ich das nächste Mal wohl meinen eigenen Schlafsack mitbringen.
      Aber eigentlich kannst du alles leihen, was du eventuell benötigst. :)

      Viele liebe Grüße
      Kathi

  6. 16. April 2018 / 12:48

    Hallo Kathi,

    hast Du schon Artikel von dem Japan Roadtrip online?

    LG Mario

    • Kathi
      Autor
      16. April 2018 / 12:54

      Lieber Mario,
      nein, noch nicht. Aber das Interesse daran ist offenbar groß. vermutlich ziehe ich den vor, weshalb ein Beitrag wohl in den nächsten Tagen kommen wird. ;)

      Viele liebe Grüße
      Kathi

  7. Florian
    21. April 2019 / 16:21

    Hallo Kathi. Wir sind auf deinen Blog aufmerksam geworden, da wir ebenfalls sehr gerne mit einem Campervan in Japan reisen möchten. Wir haben uns inzwischen schon mehrere Angebote eingeholt, sind uns aber wegen der Versicherung unsicher. Deswegen wollte ich fragen, wie ihr das gemacht habt. Hattet ihr damals eine weitere Versicherung abgeschlossen? Wie war eure Erfahrung mit JapanCampers?

    Liebe Grüße Florian

    • Kathi
      Autor
      22. April 2019 / 18:09

      Lieber Florian,
      wie toll! Das wird ganz sicher großartig. :)
      Nein, wir hatten damals keine weitere Versicherung abgeschlossen. Unsere Erfahrungen mit JapanCampers waren sehr gut. Um kleinere Schrammen musst du dir – unserer Erfahrung nach – keine Gedanken machen. Bei der Übernahme des Autos bezahlst du eine „damage deposit“ von 100,000 JPY (ca. 800 EUR). Sollte es zu einem Unfall kommen, wird diese einbehalten. Ansonsten bekommst du sie zurück, sobald du das Auto zurückbringst.
      Generell war die Handhabung und die Kommunikation mit JapanCampers wirklich toll. Melde dich gerne, wenn du noch weitere Fragen haben solltest. ;)

      Viele liebe Grüße
      Kathi

      • Florian
        24. April 2019 / 11:20

        Hallo Kathi. Vielen Dank für positive Rückmeldung. Ich denke wir werden es dann auch einfach so machen, zu viel nachdenken ist ja meistens auch nicht gut. ;) viele Grüße Florian

        • Kathi
          Autor
          26. April 2019 / 10:14

          Lieber Florian,
          ja, probiert es einfach mal aus. Auf ein paar Kratzer kommt es da eigentlich nicht an. Ihr solltet das Auto nur eben nicht zu Schrott fahren. Die Japaner fahren aber eigentlich auch sehr umsichtig. :)

          Ganz viel Spaß und viele liebe Grüße
          Kathi

  8. Peter
    14. Juli 2019 / 11:12

    Hallo Kathi!

    Vielen Dank für all die Informationen!

    Ich spiele auch gerade mit dem Gedanken, mir für 4 Wochen im August einen CampeVan zu mieten (anstatt Railpass + Hostels). Hat JapanCampers auch eine Art „ADAC-Service“ angeboten, falls es unterwegs Probleme mit dem Auto geben sollte?

    Danke und viele Grüße!
    Peter

    • Kathi
      Autor
      15. Juli 2019 / 12:51

      Lieber Peter,
      wie toll! Das wird richtig gut! :)
      Nein, so einen „ADAC-Service“ gibt es leider nicht. Aber wenn etwas sein sollte bin ich mir sicher, dass du sie anrufen kannst und sie dir einen Ersatzwagen geben oder den alten entsprechend reparieren. :) Sie sind sehr bemüht, dass es ihren Mietern gutgeht, weshalb ich mir da keine Gedanken machen würde. :) Aber ich verstehe natürlich deine Skepsis. So ein paar Bedenken waren genau aus diesem Grund auch bei uns am Anfang da. Die haben sich aber schnell zerschlagen, als wir das Japan-Campers-Team kennengelernt haben. :)

      Viele liebe Grüße
      Kathi

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