Warum ich trotz Reaktorunglück in Fukushima nach Japan geflogen bin!

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Ihre entgegengebrachte Dankbarkeit und ihre Freundlichkeit darüber, dass trotzdem weiterhin Ausländer ins Land kamen, haben mich sehr bewegt. Es war – trotz allem – eine großartige Zeit und ich würde es jederzeit wieder genauso machen.

Heute scheinen das Reaktorunglück wie vergessen. Mehr und mehr Menschen reisen nach Japan und die Tourismusbranche scheint sich erholt zu haben. Dennoch ist das havarierte Kernkraftwerk real und meiner Meinung nach sollte man die Strahlenwerte dennoch im Auge behalten. Wer sich jedoch intensiv mit den jeweiligen Messwerten auseinandersetzt und über die jeweiligen Regionen recherchiert, wird feststellen, dass er ggf. nur bestimmte Regionen meiden sollte.

Ein weiterer Punkt, der mir damals sehr weitergeholfen hat, ist: Bevor die Angst und die Panik über die Strahlenwerte allzu groß wird, empfehle ich dir, dich mit den Messwerten im eigenen Land auseinanderzusetzen. Ironischerweise können wir nämlich in unmittelbarer Nähe zu einem (maroden) Kernkraftwerk (bspw. in Belgien oder Frankreich) wohnen und prangern trotzdem immer nur die Probleme in anderen Ländern an.

2 Kommentare zu „Warum ich trotz Reaktorunglück in Fukushima nach Japan geflogen bin!“

  1. Da hätten wir uns fast getroffen – wir waren noch vier Tage vor dem Tsunami in Tokio. Bei unserer Japan-Reise 2015 war das auch die häufigste Reaktion: Was, nach Japan? Und die Strahlung?? Ich gestehe, wir haben das Thema bei der Reisevorbereitung weitgehend ignoriert, waren ja auch vor allem westlich von Tokio unterwegs. In Tohoku wird das sicherlich anders sein; hast du irgendwelche Infoquellen, die du da weiterempfehlen könntest?

    LG, Jenny

  2. Pingback: Reisevorbereitungen für Japan - Kulturtänzer

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