Zu Besuch in Kyōto – Warum Kyōto eine der geilsten Städte Japans ist

Zu Besuch in Kyōto – Warum Kyōto eine der geilsten Städte Japans ist

Zu Besuch in Kyōto

Warum Kyōto eine der geilsten Städte Japans ist

Es heißt immer, wer das alte, traditionelle Japan erleben möchte, sollte nach Kyōto (京都) reisen. Die alte Kaiserstadt hat nicht nur viele geschichtsträchtige Stätten, sondern ist darüber hinaus auch übersät mit Tempeln und Schreinen. Die Stadt trägt ihren Namen also vollkommen zu Recht, denn beide Schriftzeichen („京“ und „都“) bedeuten „Hauptstadt“.

Kyōto war lange Zeit Hauptstadt Japans und Sitz der kaiserlichen Residenz. Läuft man durch die engen Straßen und verwinkelten Gassen spürt man förmlich die Geschichtsträchtigkeit. Die vielen Tempel und Schreine, die einem bei einem Spaziergang durch die Stadt begegnen, lassen einen manchmal in eine andere Welt entschwinden. Man kommt sich wie in eine andere Zeit zurückversetzt vor – gerade so, als hätte man eine Zeitreise gemacht.

Teehaus in Gion

Das Tor in eine andere Zeit

Besonders im Traditionsviertel Gion (祇園) erwartet man, dass einem in jedem Moment ein Samurai begegnet. Und gerade als man diesen Gedanken wieder von sich geschüttelt und sich selbst für verrückt erklärt hat, ziehen Geishas vorbei. Mit ihrem anmutigen Gang und ihrem farbenfrohen Antlitz wirken sie fast surreal. Wie Fabelwesen schauen die Passanten sie an – verzückt, geschockt und irritiert zugleich werden sie angegafft.

Mir tun sie in diesem Moment fast leid, aber sie scheinen bereits daran gewöhnt zu sein, die komplette Aufmerksamkeit aller Passante auf sich zu ziehen. Aber wenn du einmal richtigen Geishas begegnen möchtest, dann stehen deine Chancen in Kyoto am besten.
Wer sich traut, bittet sie höflich um ein Foto. Vielleicht ein bisschen genervt, aber immer mit einem Lächeln im Gesicht, willigen sie ein.

Wundere dich nicht, wenn du mit deinem einen Foto den kompletten Fluss der Fussgängerstroms lahmlegst. Manche Japaner trauen sich nicht so recht, ein Foto mit den Geishas zu machen und nutzen dann einfach die Gunst der Stunde, um so auch noch ein paar Fotos zu machen.

Ich habe noch nie so viele verdutzte Gesichter auf einmal gesehen. Zugleich bin ich etwas erstaunt, dass der Anblick einer Geisha sogar für den ein oder anderen Japaner noch ungewohnt ist. Das ist vielleicht auch ein kleiner Vorteil, den Ausländer in Japan haben: Ab einem gewissen Punkt, kann einen nichts mehr umhauen, schockieren oder irritieren.

 

Strasse in Kyoto

 

Strasse in GionWenn du schon einmal in Kyoto bist, solltest du dir einige ganz besondere Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen. Diese sieben Orte gehören zu meinen absoluten Highlights:

  1. Ginkakuji
  2. Kinkaku-ji
  3. Fushimi Inari Taisha
  4. Burg Nijō
  5. Heian-jingu
  6. Kiyomizu-dera
  7. Yasaka-jinja
  8. Kyoto Tower

Sie versetzen dich zurück ins alte Japan und zeigen dir Japan von einer ganz anderen Seite. Besonders der Fushimi Inari Taisha gibt dir das Gefühl, als würdest du auf den Pfaden alter Mönche wandern.

Fernab dieser touristischen und doch manchmal sehr überlaufenene Attraktionen, ist die eigene Erkundung der Stadt der beste Tipp überhaupt. Meiner Meinung nach ist Kyoto eine ganz zauberhafte und malerische Stadt, die du selbst erkunden solltest. Hab keine Angst etwas zu verpassen, denn irgendwie ist jede Strasse und jedes kleine Café ein Teil des grossen Ganzen und genauso faszinierend, wie jede touristische Attraktion.

Zu Besuch in Arashiyama

Wenn du schon in Kyoto bist, dann darf ein Besuch im Stadtviertel Arashiyama auf keinen Fall fehlen. Dort bist du ganz nah an der Natur und lernst eine ganz andere Seite der einstigen Kaiserstadt Japans kennen. Der Bambuswald ist meiner Meinung nach ganz besonders sehenswert, wenn auch immer sehr gut besucht, was es unter Umständen etwas schwierig macht die einem dargebotene Natur zu genießen.

TIPP: Stadtführung

Für Kyoto bietet sich eine geführte Tour an. Ich bin damals kreuz und quer durch die Stadt gelaufen und fand jede Ecke großartig, bin mir aber sicher, ein paar Ecken ausgelassen zu haben. Ein Guide bringt hier ein bisschen System rein und führt dich an sehenswerte Orte, bspw. nach Higashiyama, das durch seine vielen Tempel einen unglaublichen Reiz ausmacht Werbelink.


Verpasse nie wieder eine Neuigkeit!

Trag dich für den Kulturtänzer-Newsletter ein und sei immer top informiert.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Um die Übersicht über Kommentare zu behalten und Missbrauch zu verhindern, speichert diese Website mit Absenden deines Kommentars personenbezogene Daten. Du kannst Deine Kommentare natürlich später jederzeit wieder löschen lassen. Nähere Informationen sind in der Datenschutzerklärung zu finden.