Richtig vorbereitet: Tipps für deinen Roadtrip

Tipps für deinen Roadtrip

Tipps für deinen Roadtrip

Mit diesen 5 Tipps bist du richtig vorbereitet.

Alles fing vor einigen Jahren mit unserer Reise durch Schottland an. Mein Lieblingsmensch und ich mieteten uns ein Auto und fuhren von Edinburgh gen Norden die schottische Küste ab, einen Bogen über Inverness und die Isle of Skye, ehe wir unsere Reise in Glasgow beendeten. Ein fantastisches Gefühl der Freiheit. Einfach drauf losfahren und gucken, wo wir ankommen.

Seitdem liebe ich Roadtrips und hatte das Glück seitdem mindestens einen pro Jahr machen zu dürfen. Mittlerweile habe ich also einiges an Roadtrip-Erfahrung angesammelt und möchte das gesammelte Wissen nun gerne mit dir teilen. Gerade wenn du noch keinen Roadtrip oder vielleicht erst einen gemacht hast, könnten diese Infos ganz nützlich für dich sein.

Unser Auto in Norwegen

Gut zu wissen

Wenn du dich auf einen Roadtrip vorbereitest, denkst du meistens an alles mögliche. Du musst ein Auto mieten, eine Route festlegen und je nach Auto auch die Größe deines Gepäckstücks anpassen. Du musst Fragen zur Reisezeit klären, dich mit dem Wetter auseinandersetzen und idealerweise checkst du schon einmal die Hotelpreise zum angedachten Reisezeitraum.

Man muss an so vieles denken. Doch gehen wir der Reihe nach vor:

1. Einfach drauflosfahren ist nicht

Ich hab zwar oben geschrieben, dass es toll war einfach drauf loszufahren – was auch stimmt – aber davor steht eine relativ ausführliche Planungsphase. Die oben genannten Punkte sind nur ein paar Dinge, die du dir vor deinem Start überlegen solltest.

Hast du all diese Infos in Erfahrung gebracht, wird sich dein Roadtrip ganz anders gestalten, als wenn du spontan starten würdest. Vertrau mir!

Aus diesem Grund habe ich dir eine kleine Liste zusammengestellt, deren Punkte du nacheinander abarbeiten kannst und die dir den nötigen Durchblick verschafft.

  • Lege eine Reisezeit fest
    Hat dies Auswirkungen auf deinen Wagen? Muss er bspw. Schnee- oder Offroad-tauglich sein?

  • Wie ist das Wetter?

  • Welche Klamotten brauchst du? (Winter- / Sommerklamotten)
    (u.U. Hat dies Einfluss auf deine Gepäckgröße und dies wiederum Einfluss auf die Größe des Mietwagens)

  • Lege deine Route fest
    Welche Orte / Dinge möchtest du sehen?

  • Ist deine Route in der angedachten Zeit realisierbar?
    Bspw. Wie weit kommst du in zwei Wochen?

  • Je nach Reisezeit: Ist es notwendig Unterkünfte bereits vorab zu reservieren oder kannst du es vor Ort erledigen? Oder bist du lieber mit dem Zelt unterwegs?

  • Miete dir einen Mietwagen

Du siehst schon, dass das Wichtigste, nämlich das Mieten des Autos, eigentlich erst zum Schluss kommt. Wie du der Liste entnehmen kannst, lohnt es sich, sich vorher ein paar Gedanken zur Reise selbst zu machen. Das Auto solltest du entsprechend danach auswählen, wie deine Route verläuft und wieviel Gepäck du dabei hast.

Wir buchen unsere Mietwagen übrigens immer über den ADAC - zumindest sofern dies möglich ist und in unserem Wunschland angeboten wird.

Wie du den günstigsten Mietwagen buchst, verrate ich dir übrigens hier.

Autos in Südkorea
2. Alles ist möglich!

Wenn ich eine Sache gelernt habe, dann, dass du dich im Prinzip auf alles einstellen musst. Wirklich: SEI AUF ALLES GEFASST!

In Puncto Wetter wirst du dir aber wohl am häufigsten wünschen an alles gedacht zu haben. Gerade wenn man das erste Mal einen Roadtrip plant, neigt man dazu nur das Wetter für bestimmte Städte zu checken. Du solltest dir aber unbedingt auch klar machen, wo du lang fährst und wie deine Route verläuft. Geht es beispielsweise durch ein Tal oder über einen Berg? Hier kann das Wetter schnell umschlagen bzw. anders sein, als ursprünglich geplant.

Ich empfehle dir daher unbedingt eine Outdoorjacke mitzunehmen. Es klingt total banal und vielleicht sogar überflüssig, aber du machst deinen Roadtrip ja, um an außergewöhnliche Orte zu kommen. Und die wirst du sicherlich nicht immer nur aus dem Auto heraus betrachten wollen.

Außerdem habe ich immer bequeme Trekkingschuhe und einen gepackten Rucksack mit etwas zu Essen und zu Trinken dabei. Ganz wichtig ist dann auch, dass du deine Kamera dabei hast. 🙂 Denn am Ende kommt es immer anders als geplant. Oft schaut man sich die Gegend dann doch noch an oder es findet sich dann doch ein Wanderpfad der erkundet werden möchte, oder gar ein Strand, an dem man länger verweilen möchte. Dann ist es immer gut, diese Dinge dabei zu haben.

Wenn du wissen möchtest, was sonst noch alles in meinem Reiserucksack landet, schau dir doch einmal meine Packliste an.

Autos in Südkorea
3. Habe immer mindestens zwei Kreditkarten dabei

Dieser Punkt ist nicht für jedes Land gleichermaßen bedeutsam. Immerhin kannst du in vielen EU-Ländern auch mit deiner normalen EC-Karte bezahlen.

Etwas verwöhnt und weil ich immer viel Glück hatte, habe ich diesen Hinweis immer etwas vernachlässigt. Doch dann war ich auf Bali und stand auf einmal ohne Geld da. Die ganze Geschichte liest du hier.

Danach wusste ich, dass ich mich ab sofort nicht mehr nur auf eine Kreditkarte verlassen würde.

Kreditkarten
4. Mache dich mit den Straßenverkehrsregeln vertraut

Wusstest du, dass du als Autofahrer in Südkorea immer rechts abbiegen darfst, auch wenn die Ampel rot ist? Nein? Wir auch nicht – zumindest zu Beginn unserer Reise nicht. Jetzt schon.

Wir hatten uns im Vorfeld über die notwendigsten Verkehrsregeln informiert. Solche Spezialregelungen sind dabei allerdings durch's Raster gefallen. Nun wissen wir es besser. Und wir wissen ebenfalls, dass wir uns im Vorfeld genauestens über die Verkehrsregeln informieren sollten.

Deshalb möchte ich dir ans Herz legen, dich unbedingt vor deiner Reise mit den gängigen Verkehrsregeln und Sonderregelungen deines Reiselandes vertraut zu machen.

Worauf du beim Autofahren in Korea übrigens noch achten musst, verrate ich dir in diesem Beitrag.

Im Auto
5. Behalte den Tank im Auge

Auf europäischen Straßen wirst du kaum ein Problem mit einem leeren Tank bekommen. In Ländern, in denen die Strecken zwischen den Städten jedoch sehr viel größer sind als bei uns, kann es sein, dass du nicht alle paar Kilometer eine Tankstelle ansteuern kannst, sondern weitaus längere Strecken dafür zurücklegen musst. Ich empfehle dir, die ungefähren Abstände, in denen die einzelnen Tankstellen kommen, im Auge zu behalten.

In vereinzelten Regionen der Welt, die beispielsweise nicht so eng besiedelt sind, kann es schon mal vorkommen, dass du eine zweistellige Kilometerzahl fahren musst, ehe der nächste Tankzapfhahn auftaucht.

Aus diesem Grund lohnt es sich, die Tankstellen im Auge zu behalten. Ein kleiner positiver Nebeneffekt ist übrigens, dass du so relativ schnell rausfindest, an welchen Tankstellen zu günstig tanken kannst und an welchen du lieber nicht anhalten solltest. 😉

Tipps für deinen Roadtrip

Auch wenn dir all diese Tipps vermutlich total banal vorkommen, solltest du sie wirklich verinnerlichen. Denn dann wird dein nächster Roadtrip garantiert grandios!

Das Nordfjord

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